Oralchirurgie
Oralchirurgie: Eingriffe am Kiefer und am Zahnfleisch
Oralchirurgie umfasst alles, was über die normale Zahnbehandlung hinausgeht: schwierige Zahnentfernungen, Weisheitszähne, Knochenaufbau und Eingriffe am Zahnfleisch. Dr. Shehu ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie.
Was zur Oralchirurgie gehört
Nicht jeder Eingriff im Mund ist eine einfache Behandlung. Wenn ein Zahn tief sitzt, verwachsen ist oder in einer ungünstigen Lage liegt, braucht es chirurgisches Vorgehen und chirurgische Erfahrung.
Dazu gehören Weisheitszähne, schwierige Zahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen, Knochenaufbau, Sinuslift und Eingriffe am Zahnfleisch.
Die Qualifikation dahinter
Dr. Shehu hat die Fachzahnarztausbildung für Oralchirurgie an der Universität Al Dent in Tirana abgeschlossen. Dazu kommt der dreijährige europäische Masterstudiengang der EAO in der Implantologie mit Modulen in Malmö, Groningen, Frankfurt, Zürich, Madrid und Lissabon.
Das ist für einen chirurgischen Eingriff kein Nebenaspekt: der Unterschied zwischen einer unkomplizierten Heilung und einer schwierigen liegt häufig in der Planung vor dem ersten Schnitt.
Piezochirurgie
Bei vielen Eingriffen wird mit Ultraschall statt mit dem klassischen Bohrer gearbeitet. Das Instrument schneidet Knochen, lässt Weichgewebe wie Nerven und Schleimhaut dabei aber unversehrt.
Praktisch bedeutet das weniger Gewebeschädigung, weniger Schwellung danach und eine ruhigere Heilung.
Schmerzfreiheit ist eine Technik
Der häufigste Grund, aus dem Menschen einen notwendigen Eingriff aufschieben, ist die Angst vor dem Schmerz. Deshalb wird die Betäubung so gesetzt, dass bereits der Einstich kaum spürbar ist, und es wird erst begonnen, wenn der Bereich vollständig taub ist.
Eine Ausnahme gibt es, und sie wird offen gesagt: Bei einer akuten Entzündung kann die Betäubung schlechter wirken, weil die Entzündung sie chemisch behindert. In diesem Fall wird zuerst die Entzündung behandelt.
Nach dem Eingriff
Kühlen, in den ersten Tagen nichts Heißes, nicht rauchen, und die Stelle beim Putzen vorsichtig aussparen. Sie bekommen die Verhaltensregeln schriftlich mit, damit Sie zu Hause nicht raten müssen.
Wenn Sie aus dem Ausland anreisen, wird der Eingriff so gelegt, dass zwischen ihm und Ihrer Rückreise genug Zeit für die erste Kontrolle bleibt.
Der vollständige Aufbereitungszyklus, von der Verpackung bis zum Farbindikator, steht unter Hygiene in der Praxis.
Fragen und Antworten
Was am häufigsten gefragt wird
Muss ich für einen Weisheitszahn Angst haben?
Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und ist nicht schmerzhaft. Unangenehm ist für die meisten eher die Vorstellung als der Eingriff selbst. Sie erfahren vorher genau, was passiert und wie lange es dauert.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Zahnentfernung?
Die Stelle ist nach etwa drei Wochen so weit verheilt, dass weitergearbeitet werden kann, etwa mit einer Brücke. Die Beschwerden selbst lassen in der Regel nach zwei bis drei Tagen deutlich nach.
Was bedeutet Knochenaufbau?
Wenn an der Stelle eines fehlenden Zahns zu wenig Knochen vorhanden ist, um ein Implantat sicher zu verankern, wird Knochenmaterial aufgebaut. Nach der Einheilung kann das Implantat gesetzt werden.
Was ist CGF und wofür wird es eingesetzt?
CGF sind konzentrierte Wachstumsfaktoren, die aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes gewonnen werden. Sie werden in die Wunde eingebracht, um die Heilung zu unterstützen. Da das Material von Ihnen selbst stammt, besteht kein Risiko einer Unverträglichkeit.
Ich nehme Blutverdünner. Ist das ein Problem?
Nicht automatisch, aber es muss bekannt sein, bevor der Eingriff beginnt. Sagen Sie es bitte bei der Terminvereinbarung und nicht erst auf dem Behandlungsstuhl, damit der Eingriff entsprechend geplant werden kann.
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